15. Feb

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Erdschraubanker für Zuglasten

Ein Erdschraubanker ist ein Bodenanker mit einem schraubenartigen Teller am einenen Ende und einer Öse oder einem Gewinde auf der anderen Seite. Deshalb wird er auch Telleranker genannt. Er nimmt seine Haltekräfte rein auf Zug auf. Der Erdschraubanker ist für eine dauerhafte oder temporäre Verankerung geeignet.

Wo wird der Erdschraubanker eingesetzt?

Der Erdschraubanker kann in Sand und gewachsenen Böden eingesetzt werden. Eins ist wichtig: Der Telleranker funktioniert nicht in Fels oder in steinigen Böden. Wenn ein Stein in die Schneide des Tellers gerät, lässt sich der Anker nicht weiter einschrauben.

Schraubanker werden oft im Freileitungsbau, im Weinbau, bei Baumverankerungen und zur Verankerung von Spielgeräten eingesetzt. Auch als Fixpunkt für eine Slackline ist er geeignet.

Wie wird der Anker eingeschraubt?

Zum Einschrauben wird oben ein Stab, zum Beispiel ein Rohr oder ein Eindrehgriff, durch die Öse des Ankers gesteckt. Die Spitze des Ankers wird nun in die Erde gesteckt. Durch drehen des Griffes schneidet sich der Teller in die Erde. Der Anker kann die Last am Besten aufnehmen, wenn die Kraft nachher in vertikal in Richtung des Stabankers zieht. Wenn Du zum Beispiel ein Seil befestigen willst, sollten Seil und der Stab des Ankers eine Linie ergeben. Du musst dann den Anker schräg einschrauben.

Der Steigungswinkel der Schraube ist dabei so ausgelegt, dass der Reibungswinkel kleiner ist als der Winkel zwischen Anker und Boden. Das sorgt dafür, dass der Anker fest im Boden bleibt und sich nicht von alleine ausdreht. Ähnlich wie bei einer selbstsichernden Schraube hast Du so eine selbsthemmende Befestigung des Ankers im Boden.

Bitte teste, ob der Erdschraubanker für Deinen Boden geeignet ist. Spätestens, wenn der Anker sich beim Eindrehen verformt, ist der Boden zu hart.

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